Politik - Märkte - Energie - Mobilität

Managergehälter und gesetzliche Frauenquote

Missbräuche in der Finanzwirtschaft durch Gier und fragwürdige „Finanzprodukte“ sind zu verurteilen. Es ist daher die Aufgabe der Politik, die Bedingungen für die Finanzmärkte – am besten auch international – festzulegen. Zu groß ist die volkswirtschaftliche Gefahr, die durch systemrelevante Banken, etwa bei Zahlungsunfähigkeit, ausgehen kann. Deshalb ist die Bankenaufsicht sowie die Vorgabe und Überprüfung z.B. der Eigenkapitalquoten ein sinnvolles Instrument.

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Deutschland: Ab in die Planwirtschaft

Das ständige Durcheinander der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen wird für die Unternehmen der Energiewirtschaft immer grotesker. Seit Jahren überschlagen sich in Deutschland die Ereignisse mit Forderungen, Novellen und Bestimmungen, die einen Haltbarkeitswert haben, der eigentlich fast schon zu vernachlässigen ist.

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Immer noch Nachwehen zu Stuttgart 21

Es ist nicht nur „bloß“ eine Oberbürgermeisterwahl in einer großen deutschen Stadt gewesen: Das Ergebnis der Stuttgarter OB-Wahl vom 21. Oktober 2012 ist in vielfacher Hinsicht bemerkenswert. Erstmals wird in einer der wichtigsten deutschen Städte ein Grüner an der Spitze stehen.

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Freitag, 20 April 2012 02:00

Der Steuerzahler ist der falsche Adressat

Wenn Unsitten zur Bequemlichkeit verleiten

Immer wenn Wahlen anstehen, reißen gerne Unsitten ein. Und eine Unsitte ist es geworden, immer dann nach dem Vater Staat zu rufen, wenn einzelne Unternehmen oder Unternehmer mit ihren Produkten oder Dienstleistungen aufgrund selbstgemachter Fehler nicht mehr wettbewerbsfähig sind und in die Insolvenz müssen. So war es bei Schlecker oder bei manroland und so ist es aktuell bei der Solarindustrie. Auch bei einem Münchener Großbäcker sollte es der Staat richten. Ach bittschön hätte das Unternehmen doch lieber auf mehr Sauberkeit geachtet, dann hätte das Unternehmen keine Insolvenz anmelden müssen. Dabei ist die Rezeptur für die „Staatsrufer“ einfach. Je größer die Anzahl der Betroffenen ist, die bei einer möglichen Insolvenz die Arbeitsplätze verlieren, je größer das Geschrei nach dem Staat nach „Ausfallbürgschaften“, Überbrückungsgelder oder anderer Fördermittel. Niemand fragt mehr, weshalb und warum aber die betroffenen Firmen in die Schieflage kamen.

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Mittwoch, 22 Februar 2012 01:00

Wie gehen wir mit unserem Staatsoberhaupt um?

Beispiellose Medienhysterie

Die Titelseite der Februar-Ausgabe des Monatsmagazins „Cicero“, auf der in einer Zeichnung Kopf und Hände des Bundespräsidenten Wulff im Holzwürgegriff am Pranger, von sensationsgierigen Journalisten umstellt, gefesselt sind, erinnert in erschreckender Weise an die Verurteilung und Kreuzigung Jesu. Die Frage von Pilatus, „was hat er (Jesus) denn Böses getan“ (Matthäus 27, Vers 23), wurde von einer aufgeregten Meute beantwortet: Lass ihn kreuzigen. Auch im Fall des zurückgetretenen deutschen Staatsoberhauptes Wulff hatte die Ratio, die faire Auseinandersetzung, in einer fast schon hysterischen Mediengesellschaft nicht die Spur einer Chance. Fast jeden Tag wurde ein neuer „Skandal“ aus dem Hut gezaubert, mit riesigen Überschriften in der Boulevardpresse wirkungsvoll unter die Menschen gebracht, und in Talkshows wurde scheinheilig die Frage „darf der Bundespräsident das“ gestellt.

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