Politik - Märkte - Energie - Mobilität

Samstag, 24 August 2019 09:37

Die Politik und der Wald

Scheinheilige Diskussionen

Nicht zum ersten Mal wird der Wald in Deutschland für umweltpolitische Diskussionen instrumentalisiert. Bereits vor vierzig Jahren haben vermeintliche Fachleute das baldige Ende des deutschen Waldes prognostiziert. Vor dem Jahrtausend-Wechsel gäbe es in Deutschland keinen Wald mehr. Schuld daran, schon damals, sei angeblich das Auto und deren CO2 Emissionen. Nachdem die „Prognosen “ des Waldsterbens nicht eintraten, war dieses Thema in Deutschland für lange Zeiten von der Bild- bzw. Medienfläche verschwunden. International wurden allenfalls – zurecht übrigens – bewusste Brandrodungen in Asien und Südamerika kritisiert. Doch brennende Wälder – ob in den Vereinigten Staaten, Russland, Australien und auch in Deutschland – hat es leider auch auf natürlichem Wege immer wieder gegeben und zweifelsohne auch Brandstiftungen, bewusst kriminell oder durch Unachtsamkeit beim Wegwerfen von z.B. Zigarettenkippen.

Publiziert in Aktuelle News

Hiobsbotschaften Verlust Arbeitsplätze – fast schon im Tagestakt

Schuld ist diesmal nicht die Finanzkrise der Jahre 2008/2009. Auch die aktuellen „Handelskriege“ sind nicht ausschlaggebend. Diese werden nur vorgeschoben, um die wahren Gründe beim Abbau der Arbeitsplätze, nämlich die völlig verkorkste Energiewende mit einer ideologisch geprägten Klimapolitik, zu vertuschen. Siemens, Bayer, BASF, Audi, Automobilzulieferer und viele anderen Unternehmen – sie alle kündigen einen teilweise drastischen Stellenabbau an. Die negative Stimmung wird keineswegs durch „Populisten“ angeheizt; es sind vielmehr seriöse Institutionen, die jetzt Alarm schlagen.

Publiziert in Aktuelle News
Freitag, 25 Mai 2018 15:02

25 Jahre Gazprom

Publiziert in Referenzen
Freitag, 05 Oktober 2018 09:35

Hambacher Forst wurde zum Politikum

Feindbild Kohle

Der Hambacher Forst wurde zu einem leider auch fundamentalistisch geprägten Symbol des Kampfes gegen das nach der Kernenergie neue energiepolitische Feindbild Kohle. Die Kernenergie wurde in Deutschland durch eine grüne Ideologie letztendlich nach Fukushima „besiegt“ – jetzt ist die „dreckige Kohle“ dran, die für alles Klimaübel dieser Welt verantwortlich sein soll. Es ging beim Protest im Hambacher Forst nicht primär um den Erhalt von 200 Hektar Wald, es ging um das neue Feindbild Kohle. Mit Klimaschutz und Ängsten lässt sich gar trefflich Stimmung beim Thema der Stromerzeugung durch die Kohle machen. Wer will schon kein gutes Klima? Die Kohle allgemein und Kohlekraftwerke im besonderen haben es in einer aufgeheizten Stimmungslage schwer. Beide wurden in die Defensive gedrängt. Sie sind im Verständnis fundamentalistischer Klimaretter, die am liebsten in unserer Wohnkultur Kamine und Kachelöfen verbieten würden, „Dreckschleudern“, Klimakiller und Luftverpester. Dies sind sie aber ausdrücklich nicht. Moderne Kohlekraftwerke sind umweltpolitisch vertretbar und Hightech pur. Wer andere Thesen vertritt, sollte einmal ein modernes Kohlekraftwerk besichtigen.

Publiziert in Aktuelle News
Seite 1 von 10