Politik - Märkte - Energie - Mobilität

Mittwoch, 27 November 2019 15:59

Das Klima, Venedig und die Angstkultur

Alarmismus verdeckt Realitäten

In wenigen Tagen beginnt die jährliche UN-Klimakonferenz 2019 in Madrid. 25.000 Teilnehmer/innen (man muss sich dies einmal vorstellen) reisen vorwiegend mit dem Flugzeug aus allen Winkeln dieser Erde an und verbrauchen dabei ordentlich CO2. Soviel zur Scheinheiligkeit derartiger Konferenzen mit Massen von Teilnehmern. Weniger wären wohl „mehr“ gewesen. Und natürlich wurden jetzt im Umfeld der Konferenz wieder wüste Szenarien publiziert. Der „Druck im Kessel“ müsse steigen, weil „nationalistische Regierungen“ Klimavereinbarungen torpedieren würden. Ein verdeckter Angriff auf die Vereinigten Staaten – diese haben ja jetzt offiziell das Klimaabkommen von Paris gekündigt.

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Wolf im Schafspelz

Der Bundesparteitag der Grünen war – jedenfalls in der Wahrnehmung – eine Veranstaltung der Harmonie. Die Parteispitze mit Robert Habeck und Annalena Baerbock wurde eindrucksvoll bestätigt. Kontroverse Auseinandersetzungen wollte die Partei vermeiden; sie will vielmehr künftig auf Bundesebene Regierungsverantwortung übernehmen, und da musste natürlich nach außen hin Geschlossenheit demonstriert werden, weil Zwist bei den Wählern nicht ankommt. Doch sind die Grünen überhaupt, vor allem dann, wenn sie in einer Konstellation Grün-Rot-Rot den Kanzler stellen wollen, tatsächlich eine Option für „bürgerlich-konservative Kreise“?

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Montag, 07 Oktober 2019 12:42

Das Gespenst vom Weltuntergang

Wie Deutschland seine Wirtschaft zerstört

Der Kelch ist – zum guten Glück – nochmals vorbeigegangen. Das 16jährige schwedische Mädchen Greta, das in Deutschland in den veröffentlichen (nicht in den wahren …) Meinungen einen regelrechten Kultstatus eingenommen hat, wurde zur Friedensnobelpreisträgerin vorgeschlagen. Doch daraus wurde nichts. Dies ist gut so, ansonsten wäre die deutsche Klimahysterie um Fridays for Future nicht mehr zu ertragen gewesen. Klimaschutz ist gewiss ein wichtiges Anliegen. Diesen aber, fast schon mit einer Alleinstellung, in Deutschland zum zentralen Gegenwartsthema (als ob keine anderen Probleme gelöst werden müssten) zu erheben, ist zu einfach und theoretisch gedacht.

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Mittwoch, 21 August 2019 12:44

WirtschaftsReport August 2019

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Samstag, 24 August 2019 09:37

Die Politik und der Wald

Scheinheilige Diskussionen

Nicht zum ersten Mal wird der Wald in Deutschland für umweltpolitische Diskussionen instrumentalisiert. Bereits vor vierzig Jahren haben vermeintliche Fachleute das baldige Ende des deutschen Waldes prognostiziert. Vor dem Jahrtausend-Wechsel gäbe es in Deutschland keinen Wald mehr. Schuld daran, schon damals, sei angeblich das Auto und deren CO2 Emissionen. Nachdem die „Prognosen “ des Waldsterbens nicht eintraten, war dieses Thema in Deutschland für lange Zeiten von der Bild- bzw. Medienfläche verschwunden. International wurden allenfalls – zurecht übrigens – bewusste Brandrodungen in Asien und Südamerika kritisiert. Doch brennende Wälder – ob in den Vereinigten Staaten, Russland, Australien und auch in Deutschland – hat es leider auch auf natürlichem Wege immer wieder gegeben und zweifelsohne auch Brandstiftungen, bewusst kriminell oder durch Unachtsamkeit beim Wegwerfen von z.B. Zigarettenkippen.

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