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Mittwoch, 21 März 2018 15:49

Politische Hysterie um Russland

Präsidentenwahl – Giftgasanschlag – Sanktionen

Das derzeitige Gezeter vor der Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland erinnert fatal an die Hysterie im Vorfeld der Olympischen Spiele Sotschi 2014, die vom 7. bis 23. März 2014 stattfanden. Da gab es zwar bürgerkriegsähnliche Zustände auf dem Maidan in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, aber die Krim konnte damals nicht der Grund für die Medienschelte gegen Russland sein; sie wurde erst später nach einer Zustimmung der Krim-Bevölkerung von 95,5% Bestandteil der Russischen Föderation. Dennoch war sowohl das Vorfeld der Sotschi-Spiele, als auch die Eröffnungsfeier von vielen deutschen Medien in der Berichterstattung „ideologisch geprägt und reichlich unfair“, wie damals zurecht Ex-Kanzler Gerhard Schröder befand.

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Donnerstag, 07 Dezember 2017 13:36

Doping, Olympische Spiele und IOC

Die Scheinheiligen

Das IOC hat Russland wegen angeblichem Doping von den olympischen Spielen in Peyongchang ausgeschlossen. Während den einen, denen die „Strafe“ nicht weit genug ging, von einem faulen Kompromiss sprachen, sehen viele im IOC die eigentlichen Verantwortlichen und Scheinheiligen für die heutigen Missbräuche im Sport. In der Tat sind die Gedanken eines Pierre de Coubertin, Begründer der olympischen Spiele der Neuzeit, demnach dabei sein alles sei und im Mittelpunkt der Spiele die „Jugend der Welt“ einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten solle, längst Makulatur.

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Deutsche Wirtschaft begehrt auf: 150.000 bedrohte deutsche Arbeitsplätze

Es ist eigentlich erstaunlich, wie lange die Bundesregierung die von der US-Regierung gewünschte Sanktionspolitik gegen Russland mitträgt. Und dies vor dem Hintergrund, dass die „Bestrafungen“ bei der russischen Führung weitgehend verpfuffen, ihre Wirkung völlig verfehlen und ganz im Gegenteil die deutsche Wirtschaft immer mehr dazu bringt, jetzt sehr deutlich das Ende der für die Unternehmen kontraproduktiven Sanktionen zu fordern. So geschehen jetzt am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums 2015 in Sankt Petersburg. Das Wirtschaftsforum wurde von wichtigen westlichen Konzernchefs und Investoren besucht.

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Sanktionen gefährden gewachsene Wirtschaftsbeziehungen

Wirtschaftssanktionen sind kein Weg zur Lösung von Krisen. Sie verhärten ganz im Gegenteil das politische Klima und erschweren die Rückkehr zur Normalität. Sanktionen sind auch nicht harmlos, sondern als eine Art Wirtschaftskrieg oft die erste Stufe zum Eintritt in militärische Auseinandersetzungen. Dies gilt insbesondere im aufgeheizten Umfeld der Ukraine-Krise.

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Sanktionen wurden zum Rohrkrepierer

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende. Sportlich hat es uns viel Freude bereitet: Deutschland wurde Fußballweltmeister und das im Land des Rekordtitelhalters Brasilien! Doch Fußball ist leider nur die schönste Nebensache der Welt – trotz der unglaublichen Kommerzialisierung dieses Sports. Für Deutschland war 2014 aber auch insbesondere in wichtigen Schlüsselbranchen – die Automobilindustrie ist ein Beispiel – ein insgesamt gutes Jahr. Aber es zeigen sich Gewitterwolken, die viel mit politischen Dummheiten oder Fehlentscheidungen zusammenhängen.

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