Politik - Märkte - Energie - Mobilität

Tödliche Umarmungen und Beifall von der falschen Seite

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner und die FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg haben mit ihrer aktuellen Kritik recht! Die Sehnsucht einiger Manager und Verbandsfunktionäre der Wirtschaft nach Anerkennung und Beifall von der falschen Seite – konkret von den Grünen – scheint modern zu sein. Dabei erkennen viele Manager nicht die Gefahr einer nur vordergründig liebevollen Umarmung, die "tödlich" sein kann.

Publiziert in Aktuelle News
Freitag, 25 Mai 2018 15:02

25 Jahre Gazprom

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Mittwoch, 20 September 2017 15:04

Das Karussell dreht sich wieder

ThyssenKrupp, Tata, Siemens, Alstom, Eon, Uniper

Unternehmenskooperationen mit Anpassungen der Fertigungskapazitäten, Abspalten bzw. Verkaufen von Unternehmensbereichen, Kosten reduzieren! So heißen die gängigen Rezepte, wenn Unternehmen Fehler der Vergangenheit ausbügeln wollen. ThyssenKrupp will sein Kerngeschäft Stahl in ein 50:50 Jointventure ausgerechnet mit der indischen Tata-Gruppe, die insbesondere in Großbritannien in den letzten Jahren mit ihrem Stahlbereich eine unrühmliche Rolle spielte, einbringen. Siemens und die französische Alstom-Gruppe wiederum planen ihre Bahnaktivitäten zusammenzulegen. Eon schließlich möchte seine Uniper-Beteiligung an das vom finnischen Staat dominierte Unternehmen Fortum veräußern – nur knapp zwei Jahre, nachdem der frühere Energieriese die thermische Stromerzeugung einschließlich der regenerativen Wasserkraft abspaltete und in die damals neugegründete Gesellschaft Uniper einbrachte. Das Karussell dreht sich wieder!

Publiziert in Aktuelle News
Donnerstag, 08 September 2016 04:00

Einige offene Fragen

Politikum Kaiser’s Tengelmann

Die Übernahme oder auch Nichtübernahme der Kaiser’s Tengelmann Geschäfte durch die Edeka-Gruppe wurde längst zum Politikum, nachdem sich Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel über das Veto des Bundeskartellamtes per Ministerweisung hinwegsetzte. Die Angelegenheit beschäftigt inzwischen die höchsten Gerichte. Der Minister begründet seine Weisung mit 16.000 Arbeitsplätzen, die ohne die Übernahme durch Edeka gefährdet seien. Warum die Alternative Rewe – auch dieses Unternehmen wollte Kaiser’s Tengelmann übernehmen – keine Option für den Minister war, bleibt einstweilen noch eine offene Frage.

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