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VDA-Branchenverband will angeschlagenen Ruf verbessern

Deutschland wichtigste Branche, die Automobilindustrie, kämpft nach den Dieseldiskussionen um Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Gleichzeitig fordert der Verband der Automobilindustrie (VDA) eine Versachlichung der immer noch kontrovers geführten Debatten um die Emissionen im Straßenverkehr. Dies waren, neben der Marktpositionierung der deutschen Autobauer inkl. der Zulieferer, die Kernbotschaften des neuen VDA-Präsidenten Bernhard Mattes am 3 Juli 2018 auf der Halbjahrespressekonferenz des Verbands.

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Donnerstag, 22 Februar 2018 11:15

Kaufentscheidung muss beim Verbraucher liegen:

Kampf der Giganten – Kampf um die Regale

Zwischen Nestlé, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt, und der deutschen Edeka-Gruppe ist ein Kampf um die Regale ausgebrochen. Neu ist dies nicht, die großen Discounter haben schon immer mit ihrer Einkaufsmacht, kleinere Hersteller an die Wand gedrückt. Entweder mussten dann kleine mittelständische Produzenten sich dem Preisdiktat beugen oder eventuell – so sie sich zu stark abhängig machten – „über den Jordan“ gehen. Es sei denn, dass Qualitätsprofil des kleinen Lieferanten ist so hoch, dass auch Einkaufsgiganten einlenken müssen, wollen sie ihre Endkunden nicht verlieren. Völlig anders sieht es aus, wenn es, wie jetzt aktuell, zu Auseinandersetzungen der Handelsriesen mit Giganten auf der Produktionsseite, etwa Nestlé, Unilever oder Coca Cola, kommt.

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Bedeutungsverlust 2017

Was funktioniert noch in Deutschland? Premieren-ICEs zwischen Berlin und München bleiben bereits mit den Ehrengästen auf der Strecke liegen; die eventuell notwendige Verteidigung der Ostseeausgänge wird dann einmal verschoben, weil die gesamte deutsche U-Boot-Flotte bis weit in das Jahr 2018 nicht einsatzfähig ist und Österreich führt uns vor, wie Bundesregierung machen geht. Die Eröffnung des Berliner Flughafen wurde wieder einmal verschoben und die Elbvertiefung zum Hamburger Hafen entwickelt sich seit 15 Jahren zur schier unendlichen Geschichte. Und für das Managen einer Energiewende ist Deutschland im Ausland nun wirklich kein Vorbild, wenn man nur an die riesige Subventionsmaschinerie für die Erneuerbaren denkt, die in Deutschland zu Energiepreisen führen, die unsere Wettbewerbsfähigkeit gefährden. Dies sind nur einige Beispiele

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"Stark wie noch nie"

Siemens ist schon traditionell ein reiches Unternehmen – sogar ein sehr reiches! Früher bezeichnete man den Koloss als eine „Bank“ mit angeschlossener Elektroabteilung. Der Riesentanker wird – gelegentliche Krisen in einzelnen Geschäftsfeldern hin oder her – immer größer. Dies ist schön für die deutsche Wirtschaft und sei Siemens aufrichtig gegönnt. Bei der Jahrespressekonferenz für das abgelaufene Geschäftsjahr 2016/17 (1.10 bis 30.9.) berichtete am 9.11.2017 der Siemens Chef und eigentlich bodenständige Bayerwaldler Josef (Joe) Kaeser über ein Brillantfeuerwerk neuer guter Siemens-Rekordzahlen. Der Umsatz des größten deutschen Technologiekonzerns stieg auf 83 Milliarden Euro und der Vorsteuergewinn auf 9,5 Milliarden Euro. Selbst nach Steuern beträgt der Gewinn 6,2 Milliarden Euro. Siemens, so Kaeser vor der Presse, sei „stark wie noch nie“.

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Mittwoch, 20 September 2017 15:04

Das Karussell dreht sich wieder

ThyssenKrupp, Tata, Siemens, Alstom, Eon, Uniper

Unternehmenskooperationen mit Anpassungen der Fertigungskapazitäten, Abspalten bzw. Verkaufen von Unternehmensbereichen, Kosten reduzieren! So heißen die gängigen Rezepte, wenn Unternehmen Fehler der Vergangenheit ausbügeln wollen. ThyssenKrupp will sein Kerngeschäft Stahl in ein 50:50 Jointventure ausgerechnet mit der indischen Tata-Gruppe, die insbesondere in Großbritannien in den letzten Jahren mit ihrem Stahlbereich eine unrühmliche Rolle spielte, einbringen. Siemens und die französische Alstom-Gruppe wiederum planen ihre Bahnaktivitäten zusammenzulegen. Eon schließlich möchte seine Uniper-Beteiligung an das vom finnischen Staat dominierte Unternehmen Fortum veräußern – nur knapp zwei Jahre, nachdem der frühere Energieriese die thermische Stromerzeugung einschließlich der regenerativen Wasserkraft abspaltete und in die damals neugegründete Gesellschaft Uniper einbrachte. Das Karussell dreht sich wieder!

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