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Günter Spahn

Günter Spahn

 Herausgeber und Chefredakteur Zielgruppen-Medien Verlag

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Die Wahl der Qual

Samstag, 11 September 2021 15:08 Publiziert in Aktuelle News

Das Gespenst Trio infernale

Am 26. September 2021 wählen die Deutschen einen neuen Bundestag. Es geht nicht nur um eine „Richtung“, sondern bei der seit Jahrzehnten wohl wichtigsten Wahl um Sein oder Nichtsein der deutschen Wirtschaft bzw. Industrie. Und damit auch um Arbeitsplätze und um die Transformation  der deutschen Bevölkerung für die Zukunft. Opfern die Deutschen bei falschen Weichenstellungen  Lebensqualität und Wohlstand? Wollen wir eine Deindustrialisierung?

Die politische Instrumentalisierung des Sports

Samstag, 28 August 2021 13:19 Publiziert in Aktuelle News

Olympische Spiele und Weltmeisterschaften eignen sich nicht für Boykotte

Der Sport wird immer öfters als Bühne für politische Meinungsäußerungen und Boykottandrohungen missbraucht. Gründe dafür lassen sich immer finden.

Das Desaster in Afghanistan

Sonntag, 15 August 2021 16:23 Publiziert in Aktuelle News

Eine Schande für die Verteidigung „unserer Werte“

Die Ereignisse um den Rückzug der Amerikaner und Deutschen aus Afghanistan und der damit verbundene Verrat gegenüber den Menschen im Land des Hindukusch ist eine Tragödie und ein Armutszeugnis ersten Ranges! Vor allem für die Vereinigten Staaten – aber auch ganz besonders für die Bewertung der deutschen Afghanistan-Politik. Die amerikanische und internationale Presse kritisieren bereits heftig den US-Präsidenten Joe Biden und auch Deutschland steht blamiert in der Welt da. Viele fragen sich, ob man den Vereinigten Staaten und Deutschland noch Vertrauen kann.

Der G7-Gipfel, die EU und China

Dienstag, 22 Juni 2021 15:38 Publiziert in Aktuelle News

Die Welt braucht ein koordiniertes Handeln – kein kontraproduktives China-Bashing

Die großen globalen Herausforderungen unserer Zeit, nämlich die Bekämpfung der Corona-Pandemie, die nach Covid-19 notwendige Reparatur der Wirtschaft, das Ziel einer global weitgehend klimafreundlichen Welt und schließlich der Abbau des Protektionismus als Friedensprojekt: all dies erfordert ein international abgestimmtes Handeln und zwar unter Einschluss Chinas.

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Montag, 07 Juni 2021 15:35 Publiziert in Aktuelle News

Sieg für die Vernunft - Abfuhr für Ideologen

Die Ergebnisse der Landtagswahl 2021 in Sachsen-Anhalt lassen sich mit zwei Sätzen zusammenfassen: Die CDU stieg wie Phönix aus der Asche auf! Und das grün-linke und  ideologisch geprägte Lager (Grüne, Sozialdemokratie und Linke) musste zur Kenntnis nehmen, dass vermeintlich gute Umfragen und Wahlergebnisse zwei Paar Stiefel sind.

Prüfsteine zur Bundestagswahl

Montag, 17 Mai 2021 19:37 Publiziert in Aktuelle News

Bundesparteitag der FDP – da geht noch was

Der Countdown für die am 26. September 2021 stattfindende Bundestagswahl läuft! Mit Ausnahme der Unionsparteien haben die wichtigsten Wettbewerber für den Einzug in den Bundestag entweder bereits ihre Wahlparteitage abgehalten oder ihre Programme vorgelegt. Aktuell fand jetzt der digitale Parteitag der FDP statt. Deren Motto „Nie gab es mehr zu tun“ ist richtig, denn unser Land steht vor einer großen Zerreißprobe: Wie soll der finanzielle Kraftakt im Haushalt infolge der Corona-Pandemie bei gleichzeitigen riesigen Herausforderungen – Stichworte Digitalisierung und Klimaneutralität – geschultert werden?

In der Tat gibt es nach dem hoffentlich bald kommenden Sieg über die Pandemie in Deutschland unendlich viel zu tun. Da hat FDP-Parteichef Christian Lindner zweifelsohne recht. Ein „weiter so“ mit verbrauchten Köpfen verbietet sich. Mit Phrasen und unrealistischen Forderungen wie ideologisch getriebene Verbote, Umverteilungen und „Reichendiskussionen“ und mit einer „anderen demokratischen Wirtschaftsordnung“ (die vornehme Umschreibung von Vergesellschaftungen oder gar Verstaatlichungen) wird die deutsche Bevölkerung arm werden. Siehe hierzu in unserem Beitrag „Armin Laschet oder Annalena Baerbock“ den Abschnitt Grün-Rot-Rot steht für eine entstehende Verschuldung und Armut.

Richtungswahl – Prüfsteine: Keine Steuererhöhungen – keine Enteignungen

Die kommende Bundestagswahl ist eine Richtungswahl! Staatliche Bevormundung sowie Planung und Steuerung bei Grün-Rot-Rot oder (das Gegenmodell der FDP) mehr Gestaltungswillen durch eine wachsende innovative Wirtschaft mit der Kraft, Arbeitsplätze zu schaffen und selbstredend auch Steuerkraft zu generieren. Wer nach der Pandemie, wie Grüne, Linke und die Sozialdemokratie, die ohnehin stark gebeutelte Wirtschaft dirigistisch bevormunden oder die Investitionskraft durch erhöhte Steuern schmälern will, wird ein wirtschaftliches Chaos ernten. Die FDP will daher bereits vor der Wahl ganz konkret wissen, wie etwa die Grünen (auch die SPD, die Linke ohnehin) zu Werten wie Privateigentum stehen.

Diese Fragen sind Prüfsteine für die Wählerinnen und Wähler im Herbst 2021! Deutschland war immer dann erfolgreich, wenn die Wirtschaft florieren konnte. Nur so kann unser Land Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen, nur so hat Deutschland die finanzielle Kraft, anderen zu helfen. Zurecht hat in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ VDA-Präsidentin Hildegard Müller darauf hingewiesen, dass unrealistische Vorgaben kontraproduktiv sind: „Es hilft dem Weltklima nichts, wenn wir die innovative Industrie in Deutschland zerstören und die Produktion (was teilweise schon geschieht – die Redaktion „Der WirtschaftsReport“) in Regionen abwandert, in denen für das gleiche Ergebnis wesentlich mehr Kohlendioxid ausgestoßen wird.“ Natürlich kann man dies in Kauf nehmen, wenn z.B. die Jugend bereit ist, auf Einkommen und Arbeitsplätze zu verzichten. Will sie das?

Innovationen – keine Verbote

Frau Baerbock will, nur ein Beispiel, den innerdeutschen Flugverkehr einschränken und vergisst dabei, dass der Luftverkehr ein zentraler Akteur für die Gesellschaft und Wirtschaft darstellt und gleichzeitig ein wichtiger Standortfaktor für die Beschäftigung in den Regionen Frankfurt, München, Düsseldorf, Berlin, Hamburg und Köln/Bonn ist. Allein in Frankfurt waren im Umfeld des Flughafens vor der Pandemie direkt und indirekt 81.000 Menschen beschäftigt. Diese Tatsache hat übrigens der grüne stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister des Landes Hessen, Tarek Al-Wazir, berücksichtigt. Natürlich, keine Frage, ist der Luftverkehr mit Belastungen verbunden – doch diese müssen und können technologisch und innovativ mit neuen Antriebstechniken gelöst werden. Nicht mit Verboten (siehe hierzu das Special „Die Luftfahrt in der Klima-Diskussion“)

Die Grünen predigen auch in Sachen Luftfahrt gerne Wasser und trinken Wein. Vor Corona absolvierten grüne Bundestagsabgeordnete die meisten Flugreisen. Unvergesslich eine „Dienstreise“ von Claudia Roth um die halbe Welt (Rundreise Südsee-Fidschi-Inseln). Die Begründung: Sie wollte sich ein Bild machen, inwieweit das Klima den Inseln zusetzt …

11 Prozent – da geht noch was

Die FDP lehnt – dies wurde auf dem Parteitag deutlich – in der Klimapolitik (aber nicht nur in diesem Bereich) staatliche Vorgaben für Technologien, etwa in der Antriebstechnik, ab. Einen optimalen Klimaschutz kann Deutschland erstens nicht im Alleingang bewerkstelligen und zweitens nur im Zusammenwirken und Wettbewerb der Technologien. Dies gilt auch für die Digitalisierung. Hier setzt die FDP auf die „Kreativität der Vielen“. Freilich muss die Partei für die Durchsetzung ihrer Vorstellungen Grün-Rot-Rot verhindern. Christian Lindner hat auf dem Berliner Parteitag die Parole ausgegeben, ein starkes zweistelliges Ergebnis bei der Bundestagswahl im Herbst zu erreichen: „Wir wollen so stark werden, dass es in unserem Land keine schwarz-grüne und keine grün-rot-rote Mehrheit gibt.“

Derzeit liegen die Liberalen in den Meinungsumfragen zwischen 11 und 12%. Sie werden immer mehr zur neuen politischen Heimat enttäuschter früherer Unionswähler. Der Zulauf, auch der Mitgliederzuwachs, nimmt ständig zu. Die Parteifinanzen sind geordnet. Die FDP ist fit! Wachstumspotential ist da: die „Partei der Nichtwähler“ ist sehr groß und das Lager der Unzufriedenen mit der Großen Koalition wird ebenfalls größer. Das beste Ergebnis bei Bundestagswahlen erreichten die Liberalen mit 14,6%. Da geht noch was in Richtung 15% plus für die FDP!

Armin Laschet oder Annalena Baerbock

Freitag, 30 April 2021 17:15 Publiziert in Aktuelle News

Kompetenz oder Unerfahrenheit

Die Entscheidung ist gefallen. Bei der kommenden Bundestagswahl 2021 tritt Armin Laschet für die Unionsparteien als Spitzenkandidat an. Beim Bündnis 90/Die Grünen konnte sich Annalena Baerbock durchsetzen. Olaf Scholz von der SPD hat nur theoretische Chancen im Herbst Kanzler zu werden; das Rennen machen CDU/CSU und die Grüne unter sich aus.

Rettungsanker FDP

Mittwoch, 14 April 2021 07:01 Publiziert in Aktuelle News

Koalition will fragwürdiges Infektionsschutzgesetz durchpeitschen

Was für ein Drama! Die Hilf- und Perspektivlosigkeit der Regierungskoalition unter Angela Merkel dokumentiert sich jetzt am geplanten fragwürdigen Infektionsschutzgesetz, das nicht nur die Grundrechte der Bürger einschränkt, sondern auch die Bundesländer entmachtet und den föderativen Aufbau der Bundesrepublik Deutschland durchlöchert. Der frühere Vorsitzende des Deutschen Richterbunds (DRB) und Direktor des Amtsgerichts Bielefeld, Jens Gnisa, sieht in dem geplanten Gesetz sogar eine Missachtung der Justiz.

Endzeitstimmung

Montag, 05 April 2021 17:55 Publiziert in Aktuelle News

„Lame Duck“ – Angela Merkel

Noch im Sommer 2020 hat die linksliberale „Süddeutsche Zeitung“ in einer Video-Botschaft die Bundeskanzlerin überschwänglich gelobt. Sie sei die mächtigste Frau seit Maria Theresia. Doch am 26. März 2021 schrieb Wolfgang Krach, Chefredakteur des Blattes, einen Abgesang auf Merkel: Die Bundeskanzlerin sei am Ende – noch nicht am Ende ihrer Amtszeit, aber ihrer Durchsetzungskraft. Krach hat recht. Spätestens nach der Corona-Entschuldigung aufgrund der mißglückten und wieder zurückgenommenen „Osterbeschlüsse“ wurde die Kanzlerin endgültig zur „Lame Duck“!

Katastrophales Polit-Management der Corona-Krise

Wenn es noch eines letzten Beweises bedurft hätte, dass das Corona-Management unter Angela Merkel eine einzige Katastrophe und Zumutung für die Bevölkerung und die Wirtschaft darstellt, dann wurde der Nachweis durch die Kanzlerin am 24. März 2021 durch das Eingestehen ihrer Fehler in peinlicher Weise offenbar: „Ich habe einen Fehler gemacht, dafür bitte ich um Verzeihung.“ Noch nicht einmal 48 Stunden vorher hat die Kanzlerin das Zurückfahren des öffentlichen Lebens über Ostern durchgesetzt. Doch die Osterruhe-Regelung wurde auf Druck (Gott sei Dank) aus fast allen Bereichen, einschließlich aus Kreisen der Union selbst, wieder zurückgenommen. Es war eine Regelung, mit der die Wirtschaft kurzfristig per Ziehen des Steckers über Ostern inklusive Gründonnerstag abgeschaltet worden wäre. Deutschlands derzeit einzige – neben der parlamentarischen durch die FDP – kraftvolle Opposition, die BILD-Zeitung, brachte das Erscheinungsbild der deutschen Corona-Politik auf den Punkt: Planlos, ratlos, mutlos!