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Geschrieben von: Günter Spahn
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Montag, den 14. Mai 2012 |
Norbert Röttgen hatte keine Siegchance
Das vorläufige Endergebnis der NRW-Landtagswahl am 13. Mai 2012, mit einem grandiosen Sieg für Hannelore Kraft, konnte nur Blauäugige überraschen. Norbert Röttgen als Herausforderer und Spitzenkandidat der CDU hatte nicht die Spur einer Chance. Es kam, auch aufgrund der unmöglichen Präsentation von Röttgen im Wahlkampf, wie es kommen musste. Ein Desaster für die CDU in Nordrhein-Westfalen, die gerade einmal auf 26,3% kam, während Hannelore Kraft – wir sagen bewusst Hannelore Kraft und nicht die SPD – 39,1% für die Sozialdemokratie erreichte. Die Wirtschaft, dies spricht Bände, sieht den Sieg von Hannelore Kraft wohlwollend.
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Geschrieben von: Günter Spahn
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Samstag, den 12. Mai 2012 |
Inbetriebnahme des Berliner Flughafens verzögert sich erneut
Was ist nur in Deutschland bei der Realisierung großer Projekte los? Erneut verzögert sich die geplante Inbetriebnahme des neuen internationalen Flughafens Berlin-Brandenburg (BBI) – diesmal sollen Mängel beim Brandschutz für die auch im Ausland wahrgenommene Blamage verantwortlich sein.
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Geschrieben von: Günter Spahn
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Freitag, den 20. April 2012 |
Wenn Unsitten zur Bequemlichkeit verleiten
Immer wenn Wahlen anstehen, reißen gerne Unsitten ein. Und eine Unsitte ist es geworden, immer dann nach dem Vater Staat zu rufen, wenn einzelne Unternehmen oder Unternehmer mit ihren Produkten oder Dienstleistungen aufgrund selbstgemachter Fehler nicht mehr wettbewerbsfähig sind und in die Insolvenz müssen. So war es bei Schlecker oder bei manroland und so ist es aktuell bei der Solarindustrie. Auch bei einem Münchener Großbäcker sollte es der Staat richten. Ach bittschön hätte das Unternehmen doch lieber auf mehr Sauberkeit geachtet, dann hätte das Unternehmen keine Insolvenz anmelden müssen. Dabei ist die Rezeptur für die „Staatsrufer“ einfach. Je größer die Anzahl der Betroffenen ist, die bei einer möglichen Insolvenz die Arbeitsplätze verlieren, je größer das Geschrei nach dem Staat nach „Ausfallbürgschaften“, Überbrückungsgelder oder anderer Fördermittel. Niemand fragt mehr, weshalb und warum aber die betroffenen Firmen in die Schieflage kamen.
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Geschrieben von: Günter Spahn
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Montag, den 02. April 2012 |
Rekordbilanzen und steigende Absatzzahlen
Die deutsche Automobilindustrie zeigt sich von ihrer besten Seite und brillierte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 mit Rekorden bei Erlösen und Ergebniszahlen. Sie unterstrich somit wieder ihre Lokomotivfunktion für die deutsche Wirtschaft allgemein. Erstmals überschritt Deutschland die Exportschwelle „eine Billion“ und erreichte 2011 ein Volumen von 1.060 Millionen Euro hochwertiger Exportgüter. Einen ganz erheblichen Anteil daran haben die Vorzeigeunternehmen VW-Konzern mit seiner Tochter Audi, Daimler insbesondere mit Mercedes-Benz, BMW sowie Porsche. Nimmt man noch den MAN-Konzern mit seinen Bereichen LKW und Omnibusse und Diesel und Turbo (hier ist die MAN Weltmarktführer bei Schiffsmotoren) hinzu, dann wird die Marktdominanz der deutschen Hersteller in den Bereichen Automobile, Lastkraftwagen und Motoren noch unterstrichen.
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Geschrieben von: Günter Spahn
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Donnerstag, den 29. März 2012 |
Wie der Staat durch Steuern und Abgaben „abzockt“
Dampfplauderer und politische Schönredner, die sich beim Wähler anbiedern, haben derzeit Hochkonjunktur. Angesichts hoher Sprit- und Energiepreise sind medienwirksam die „bösen Buben“ ausgemacht – die Gier der Konzerne, vor der die Bürger geschützt werden müssten, sei verantwortlich. Auch BILD-Online schwimmt auf der Welle. „Regierung will gegen Sprit-Abzocke vorgehen“, so lesen wir. Aber sind es nur die Energieunternehmen, die für die horrenden Preise verantwortlich sind? Die Realität ist eine andere, denn die Bundesregierung hätte die Möglichkeit, in den eigenen Reihen, beim Staat, den Hebel zur Preissenkung anzusetzen.
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Geschrieben von: Sven Skoglund
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Montag, den 05. März 2012 |
Schlecker-Drogeriemärkte werden drastisch zurückgefahren
Auf einer Pressekonferenz in Frankfurt warb der vorläufige Insolvenzverwalter der Schlecker Drogeriemärkte, Arndt Geiwitz, um Investoren. Schlecker sei zukunftsfähig und genau da irrt Geiwitz, denn der Name Schlecker ist „verbrannt“. Zwar hofft der Insolvenzverwalter mit einem drastischen Abbau von Filialen und Arbeitsplätzen bis Ende Mai 2012 die Probleme in den Griff zu bekommen, doch das Hauptproblem bei Schlecker ist (in der letzten Zeit noch verschärft durch die Finanzprobleme des Unternehmens) das fehlende Vertrauen der Kunden.
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Geschrieben von: Günter Spahn
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Mittwoch, den 22. Februar 2012 |
Beispiellose Medienhysterie
Die Titelseite der Februar-Ausgabe des Monatsmagazins „Cicero“, auf der in einer Zeichnung Kopf und Hände des Bundespräsidenten Wulff im Holzwürgegriff am Pranger, von sensationsgierigen Journalisten umstellt, gefesselt sind, erinnert in erschreckender Weise an die Verurteilung und Kreuzigung Jesu. Die Frage von Pilatus, „was hat er (Jesus) denn Böses getan“ (Matthäus 27, Vers 23), wurde von einer aufgeregten Meute beantwortet: Lass ihn kreuzigen. Auch im Fall des zurückgetretenen deutschen Staatsoberhauptes Wulff hatte die Ratio, die faire Auseinandersetzung, in einer fast schon hysterischen Mediengesellschaft nicht die Spur einer Chance. Fast jeden Tag wurde ein neuer „Skandal“ aus dem Hut gezaubert, mit riesigen Überschriften in der Boulevardpresse wirkungsvoll unter die Menschen gebracht, und in Talkshows wurde scheinheilig die Frage „darf der Bundespräsident das“ gestellt.
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Geschrieben von: Günter Spahn
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Samstag, den 11. Februar 2012 |
Globaler Energiebedarf steigt bis 2030 um 39%
Trotz aller Bemühungen, in den etablierten Wirtschaftsnationen wie USA, Japan, Deutschland, United Kingdom u.a. über Effizienzverbesserungen und Energieeinsparprogramme den Energieverbrauch zu senken, wird die Energienachfrage bis 2030 drastisch steigen. Wie in der jüngsten am 10. Februar 2012 vorgestellten Fach-Analyse „Energy Outlook 2030“ (Herausgegeben von BP Plc, London) prognostiziert, wird sich der weltweite Energieverbrauch bis 2030 um 39% erhöhen. Verantwortlich für diese Entwicklung ist vor allem der Nachholbedarf, die wirtschaftliche Entwicklung und der hohe Bevölkerungsanstieg in den Schwellenländern und hier insbesondere in den aufholenden Volkswirtschaften wie China und Indien. In den OECD-Ländern, also den Staaten mit einem hohen Pro-Kopf-Einkommen, wird hingegen der Verbrauch um lediglich 4% zulegen.
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Geschrieben von: Günter Spahn
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Freitag, den 02. Dezember 2011 |
Eine Ära geht zu Ende
Nun wird also Dr. Josef Ackermann nicht an die Spitze des Aufsichtsrates von Deutschlands größter Bank wechseln; mit Ablauf der HV im Mai 2012 wird er aus der Deutschen Bank ausscheiden. Ackermann selbst hat dem Aufsichtsrat der Bank mitgeteilt, dass er nicht mehr als Kandidat für den Posten eines Aufsichtsratsvorsitzenden zur Verfügung stünde. Dies ist gut so, wenngleich der Stimmungsumschwung des aus dem bodenständigen Sarganserland (Kanton St. Gallen, Schweiz) stammenden Bankmanagers zumindest erklärungsbedürftig ist.
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Geschrieben von: Günter Spahn
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Montag, den 24. Oktober 2011 |
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Griechenland-Hysterien und Angst- szenarien
Endlich, endlich, möchte man sagen! Endlich lesen große „Elder Statesman“, wie Helmut Schmidt oder Valéry Giscard d´Estaing, mit ihrer Autorität und ihrem Sachverstand der aktiven Politik und den Dampfplauderern in den Palaversendungen des Fernsehens einschließlich der Zeitungs-Kassandrarufer und Herbeizeterer der Apokalypse, deren Geschäft die bangemachende und auflagenbringende Schlagzeile ist, die Leviten. Da reden und schreiben sie schon wochen- bzw. monatelang vom Untergang des Euros und schüren die Ängste bei den deutschen Sparern. Scheinheilig schwätzen oder schreiben sie über eine eventuelle und bevorstehende Inflation und wollen in Wirklichkeit nur eine höhere Zuschauerquote oder eben die höhere Auflage der Boulevardpresse. Helmut Schmidt bezeichnet Inflationsängste der Deutschen als „dummes Zeug“, gespeist durch plakative Überschriften in den Medien. Eine „existenzielle Krise“ des Euros sieht jedenfalls der Altkanzler Helmut Schmidt nicht. Die Verschuldung Griechenlands kann jedenfalls, Vernunft vorausgesetzt, den Euro nicht gefährden. Dies ist vor dem Hintergrund des griechischen Volumens geradezu lächerlich.
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